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„KUNSTVOLL UND MIGRATION“, GEWIDMET DEN 16 TAGEN AKTIVEM EINSATZ GEGEN GEWALT AN FRAUEN

26.11.2025

Im Rahmen der internationalen Kampagne 16 Tage aktiver Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen fand die Vorlesung „Kunst und Migration“ statt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um zwei wesentliche Themen vereinte die kulturelle Erfahrung der Migration und die Förderung von Werten wie Respekt, Freiheit und Würde für alle Frauen.

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Die Veranstaltung erfolgte in Form einer offenen Diskussion, in der Fragen darüber aufgegriffen wurden, wie Migrationsprozesse im Laufe der Jahrhunderte die Weltkunst geprägt, neue Stilrichtungen geschaffen und kulturelle Überschneidungen hervorgebracht haben. Die Teilnehmenden sprachen darüber, wie Ortswechsel, Vertreibungen und die Suche nach einer neuen Heimat zu einer kraftvollen Inspirationsquelle für Künstlerinnen und Künstler wurden von der Antike bis in die Moderne.

Besondere Aufmerksamkeit galt der sozialen Dimension der Migration und der Frage, wie kultureller Ausdruck zu einem Instrument im Kampf gegen Ungerechtigkeit werden kann. Im Kontext der Kampagne 16 Tage wurde ein zentraler Gedanke hervorgehoben:
Gewalt gegen Frauen kann in keiner Gesellschaft und unter keinen Umständen gerechtfertigt werden, und Kultur und Kunst spielen eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung einer auf Respekt und Gleichberechtigung basierenden Gemeinschaft.

Die Vorlesung wurde zu einem Raum des Dialogs, in dem die Teilnehmenden Gedanken über die Verbindung zwischen künstlerischen Wegen und persönlichen Migrationsgeschichten teilten sowie über die Kraft der Kunst, über Schmerz, Hoffnung und Freiheit zu sprechen.

Wir danken allen, die an der Veranstaltung teilgenommen haben.
Solche Treffen erinnern uns daran, dass Veränderung dort beginnt, wo Wissen, Solidarität und eine Stimme zusammenkommen, die keine Angst hat, gehört zu werden.