
FORTSETZUNG DES PROJEKTS: „DEMOKRATIE AUS DER PERSPEKTIVE DER JUGEND“
22.11.2025
Am 22.11.2025 wurde das Projekt „Demokratie aus der Perspektive der Jugend“, initiiert vom Verein Wiener Menschenrechtszentrum und Integrationshaus Neki und gefördert durch die Stadt Wien – Integration und Diversität (MA 17), erfolgreich fortgesetzt.
Das Projekt richtet sich an Jugendliche mit Migrationsgeschichte und hat zum Ziel, ihre aktive gesellschaftspolitische Teilhabe zu stärken.
Im Rahmen des zweiten Seminars setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den wichtigsten Instrumenten aktiver Mitwirkung im sozialen und politischen Leben auseinander. Dabei beschäftigten sie sich mit einflussreichen Kräften in Gesellschaft und Staat, die gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen vorantreiben und somit zur Sicherung demokratischer Strukturen beitragen.
Ein besonderer Fokus lag auf der Analyse der Rolle kollektiver Stimmen und gesellschaftlicher Bewegungen, darunter Fridays for Future, Black Lives Matter, der sogenannte Greta-Effekt sowie Jugendparteien und junge politische Initiativen.
In interaktiven Gruppenarbeiten erhielten die Teilnehmenden verschiedene Fallbeispiele und waren eingeladen, mithilfe konkreter demokratischer Beteiligungsinstrumente gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten. Zum Abschluss des Seminars präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse mit großem Engagement und sichtbarem Enthusiasmus.
Das Seminar wurde von der Juristin und Menschenrechtstrainerin Ludmila Tino Șîrbu geleitet und von der auf soziale Integration spezialisierten Psychologin Natalia Mykhalchenko sowie dem Projektkoordinator Kholzada Zhovidi begleitet.
